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Salut, la France - Etappe 27

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Nach den holländischen Fahrrad-Highways fühlt man sich auf Belgiens Straßen wie ein Verkehrsteilnehmer dritter Klasse: die Wege sind schmal, holprig, von Unkraut zugewachsen und das Schlimmste ist, dass man keine Vorfahrt mehr hat. Ständig muss man absteigen und warten, auf Fußgänger, Autos, Straßenbahnen... Eigentlich auf jeden und alles. So fühlt sich das also an, wenn man von der ersten Geige nach ganz unten in der Kategorie der Verkehrsteilnehmer abfällt. Je näher wir der Grenze nach Frankreich kommen, desto verfallener sind die Häuser. Nach der Grenze geht es entlang an Getreide-, Salat- und Kartoffelfeldern zu unserer nächsten Unterkunft. Heute dürfen wir unser Zelt im Garten einer Freundin meiner Tante Marie aufschlagen.

Pausetag in Brügge

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"Es ist ne Stadt wie im beschissenen Märchen, wie kann jemand sagen so ne märchenhafte Stadt ist nicht sein beschissenes Ding? Wie können die Kanäle und Brücken und Kopfsteinpflasterstraßen und Kirchen und das ganze wunderschöne scheiß Märchenzeug, wie kann jemand sagen dass das nicht sein beschissenes Ding ist, hm?” - Zitat aus dem Film Brügge sehen und sterben Die Restaurants haben unzählige Tische aufgebaut, aber kaum jemand sitzt daran, auch auf den Straßen ist wenig los. Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie ein Städtchen wie Brügge,  einem Touristenansturm von über 8 Mio. im Jahr Herr werden kann. Heute gibt es belgische Pommes - zweimal frittiert und mit einer schier unendlichen Auswahl an Saucen, das kann ja nur schmecken! Da Brügge nie durch einen Krieg oder Brände zerstört wurde, ist der mittelalterliche Stadtkern sehr gut erhalten. Es geht über Kopfsteinpflaster an Kanälen vorbei durch enge Gassen. Die Altstadt ist klein und wir sind sie recht schnell abgelaufen. Als...

Bienvenue en Belgique - Etappe 26

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Seit ein paar Tagen ertaste ich einen Knubbel in meiner Brust. Lukas und ich sind uns sicher, dass das zu 99% ein Alien-Parasit ist, aber um auf Nummer Sicher zu gehen, geht es heute nach Brügge ins Krankenhaus. Der Weg dorthin erweist sich als äußerst anstrengend mit Windböen von über 50 km/h, so dass ich den Lenker kaum halten kann. Zeitweise muss ich sogar schieben. Die Dünen begleiten uns bis zur belgischen Grenze. Von dort aus geht es auf weit weniger schönen Fahrradwegen weiter. Die holländischen Fahrrad-Highways haben uns schon sehr verwöhnt. Brügge rein, fahren wir direkt an den Highlights vorbei: Kläranlage, Mülldeponie, Verbrennungsanlagen... Noch kann ich den allgemeinen Hype um Brügge nicht teilen. Kurz nachdem wir unser B&B bezogen haben, fahren wir gleich zum Krankenhaus. Wir richten uns auf eine lange Wartezeit ein und fangen an, Carcassonne auf dem Tablett zu spielen, kommen aber nicht weit, da wir - entgegen aller Erwartungen - fast sofort an die Reihe kommen. Trot...